17/17 – Friedensfilm

11. Mai 2022

„Informiert euch und helft den Menschen mit euren Mitteln!“

Schüler:innen für den Frieden

Ihre Schulen sind über ganz Deutschland verteilt, sie kennen einander nicht – sind aber alle Teil des 17/17-Projekts: Schülerinnen und Schüler des mediacampus frankfurt, der Schweitzerhof-Grundschule in Berlin, des Reclam-Gymnasiums in Leipzig, der beruflichen Schule RBB GESO in Schwerin, des Heinrich-Hertz-Gymnasiums in Hamburg und des Wentzinger-Gymnasiums in Freiburg haben ihre Aktionen und Gedanken zum Krieg in der Ukraine filmisch dokumentiert. Herausgekommen ist ein berührendes und aufrüttelndes Dokument, das leider nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat, obwohl die Aufnahmen bereits vor rund zwei Monaten entstanden sind.

KLIMA.MACHT.SCHULE. – Best of Podiumsdiskussion

10. Mai 2022

In unserer bildungspolitischen Diskussion am 02. Mai 2022 haben sich die Sprecher der Parteien vor der Landtagswahl in NRW zur Zukunft der Schulen geäußert. Ein Best-of der wesentlichen Aussagen haben wir hier zusammengestellt.

Auf dem Podium (von links nach rechts):

  • Inga Feuser (Lehrerin, Teachers for Future)
  • Till Hapig, (Abiturient, Fridays for Future)
  • Andreas Niessen (Schulleiter Heliosschule Köln)
  • Heiner Kockerbeck (Linke, Mitglied des Kölner Stadtrats, Lehrer)
  • Lena Zingsheim (B 90/Die Grünen, Lehrerin)
  • Maria Westphal (FDP, Lehrerin)
  • Jochen Ott (SPD, bildungspolitischer Sprecher der SPD Fraktion im Landtag NRW)
  • Judith Schulte-Loh, (Moderation, WDR)

KLIMA.MACHT.SCHULE. – Wie schafft Schule Zukunft?

19. April 2022

Wir, Germanwatch und Teachers for Future Germany e.V., laden herzlich zu unserer Podiumsdiskussion zur NRW-Landtagswahl in den Altenberger Hof in Köln ein:

Die Klimakrise verändert unsere Welt schon jetzt und noch viel stärker bedroht sie die Welt der jetzt jungen Generation – hier und im Globalen Süden. Doch bisher reagiert die schulische und außerschulische Bildung nur zögerlich auf diese Herausforderung. Kinder und Jugendliche werden mit ihren Zukunftssorgen und Ängsten allein gelassen, Nachhaltigkeit ist in Lehrplänen wie im Schulalltag nicht ausreichend verankert, Partizipationsmöglichkeiten und Freiräume, in denen Schüler:innen ihre Beiträge zur nachhaltigen Zukunft entwickeln können, sind Mangelware. 

Wie kann der Beitrag der Bildungpolitik zur Transformation aussehen? Wie ermutigen und befähigen wir Kinder und Jugendliche für eine widerstandsfähige Gesellschaft und Demokratie in den sich beschleunigenden Krisen? Mit bildungspolitischen Vertreter:innen der NRW-Landtagsparteien diskutieren Fridays for Future und Teachers for Future die Konzepte für eine zukunftsweisende und nachhaltige Bildung.

Auf dem Podium: Till Hapig (Fridays for Future), Dominik Kaven (CDU), Heiner Kockerbeck (Linke) Andreas Niessen (Heliosschule Köln), Jochen Ott (SPD), Maria Westphal (FDP), Lena Zingsheim-Zobel (Grüne)

Moderation: Judith Schulte-Loh (WDR 5)

Beginn: 19 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr

Ort: Bürgerzentrum Altenberger Hof, Mauenheimer Straße 92, 50733 Köln (Nippes)

Eintritt kostenlos
Live-Stream der Diskussion über YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCZwF7J5rbyJXBZMJrE_8XCA 

Teachers-Kundgebung zur Schule der Zukunft

3. April 2022

Vor dem Mainzer Staatstheater wurde sich für mehr BNE und eine Schule der Zukunft öffentlich ausgesprochen. Danke an Prof. Dr. Mark Lawrence (IASS Potsdam), Juri (Students & Fridays for Future Mainz), Slawa Rose (IGS Ingelheim) und natürlich Nora & Timo für ihre Beiträge 😃🌎🌱🐝 Morgen findet die 16. und letzte Schuletappe in Dillingen (Saarland) statt. Wir freuen uns schon auf die Schüler:innen der Geschwister-Scholl-Schule! Weitere Eindrücke zur Kundgebung in unserem Instagram-Post.

Krieg in der Ukraine – Lessons for Peace an deiner Schule

3. März 2022

Veranstaltungsreihe zu Krieg & Klima von Greenpeace in Kooperation mit der Public Climate School:

Die aktuelle Lage ist sehr besorgniseregend und wir wissen nicht genau, wie wir damit umgehen sollen. Deshalb wollen wir ein Angebot für Schülerinnen, Lehrerinnen und allen anderen, die zuschauen möchten, schaffen, um Umgangsweisen und Handlungsoptionen aufzuzeigen. Wir bereiten drei Schulstunden mit und von Expert*innen zu der aktuellen Lage in der Ukraine vor. Es geht um Themen wie die Rolle von Medien und Klima in Krisenzeiten.

Die Termine für die Online-Schulstunden à 45 Minuten sind am 09./11. & 14. März von jeweils 08:30 Uhr bis 09:15 Uhr mit anschließendem Q&A. Die Stunden werden aufgezeichnet und können auch danach als Stream in den Klassenraum geholt werden.

Dieses und weitere Angebote haben wir auf unserer Themenseite zum Ukrainekonflikt gesammelt. Unbedingt vorbeischauen! Direkter Link zu den Lessons for Peace: https://www.greenpeace.de/ueber-uns/umweltbildung/lessons-for-peace

Post von ganz oben – Reaktionen auf die Diensteid-Kampagne

15. Dezember 2021

Sowohl die – seit wenigen Tagen nicht mehr amtierende – Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, als auch die Präsidentin der Kultusminister*innen-Konferenz, Britta Ernst, haben auf unseren Offenen Brief zum Diensteid-Dilemma reagiert.
Beide bedanken sich für das Engagement und die Arbeit von Teachers for Future und heben die wichtige Rolle hervor, die Lehrer*innen im Kontext des klimapolitischen Diskurses innehaben.
„Lehrerinnen und Lehrer können bei der Moderation dieser Diskussionsprozesse einen wichtigen Beitrag leisten.“, heißt es von Anja Karliczek. „Ich bin Ihnen deshalb dankbar, dass Sie und der Verein ‚Teachers for Future“ das Augenmerk auf diese wichtigen Zusammenhänge lenken.“
Und die Präsidentin der KMK, die brandenburgische Kultusministerin Britta Ernst, bekräftigt: „Die Thematik dieser Aufgabe [des gesellschaftlichen Diskurses zum Klimawandel] ist nicht die eines Unterrichtsfachs, sondern stellt eine wichtige Querschnittsaufgabe aller Fächer dar.“
Das Dilemma der unterzeichnenden Lehrer*innen bleibt indessen bestehen und wird auch durch eine selbstredend dem Beutelsbacher Konsens verpflichtete Unterrichtsgestaltung nicht aufgelöst.
Dazu wäre eine Klimapolitik vonnöten, die dem Pariser Klimaabkommen wirklich Rechnung trägt. Auch wenn die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag einige Schritte in die richtige Richtung getan hat – für „deutlich unter 2 Grad“ reicht das noch nicht.

Teachers for Future e.V. im Gespräch mit der baden-württembergischen Kultusministerin Theresa Schopper

5. Oktober 2021

Anlässlich der Übergabe des Offenen Briefs zum „Diensteid-Dilemma“ an die baden-württembergische Kultusministerin Theresa Schopper am gestrigen UNESCO-Weltlehrer*innentag fand im Kultusministerium ein kritisch-konstruktiver Austausch zur Leitperspektive BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) statt.

In diesem Zusammenhang wurde eine Reihe von Wünschen und Vorschlägen ans Kultusministerium formuliert, die im Sinne eines „whole school approach“ die unterrichtliche Vermittlung von und die methodische Herangehensweise an BNE, das schulische Alltagshandeln und die Entwicklung von politischer Handlungskompetenz zum Ziel haben (Dokument mit Wünschen und Vorschlägen).

Theresa Schopper nahm sich rund eine Dreiviertelstunde Zeit, um mit der Delegation aus vier bei Teachers for Future engagierten Lehrer*innen, darunter auch die beiden Bundesvorsitzenden Nora Oehmichen und Timo Graffe, in einen Austausch zu gehen. Die Kultusministerin betonte die besondere Bedeutung, die die Leitperspektive BNE angesichts der Klimakrise habe, räumte jedoch auch ein, dass BNE, obschon seit 2016 im baden-württembergischen Bildungsplan quer durch alle Fächer verankert, noch nicht im unterrichtlichen Alltag aller Schulen angekommen sei. „Wir brauchen hier deutlich mehr Verbindlichkeit und konkrete Vorgaben, wie für die Umsetzung der Leitperspektive BNE an den Schulen Räume geschaffen werden können“, erklärt Marie-Louise Spitta, Lehrerin an einer Gemeinschaftsschule in Wutöschingen. Und Thilo Schäfer, Berufschullehrer aus Tübingen, wünscht sich deutlich mehr Fortbildungen für Lehrkräfte im Bereich BNE. „Damit Nachhaltigkeit auch im Sinne der politischen Bildung an unsere Schüler*innen vermittelt werden kann, brauchen wir neben mehr zeitlichen Ressourcen vor allem gut ausgebildete Lehrkräfte. Leider ist BNE auch in der Lehrer*innenausbildung bislang eher ein Add-On“, so Schäfer.

Für die Zukunft regen die Teachers for Future an, einen „Think-Tank BNE“ ins Leben zu rufen, der die unterschiedlichen Perspektiven und Bedarfe von Schulleitungen und Lehrkräften, ebenso wie die im Kontext von BNE und Globalem Lernen in den letzten Jahren entstandenen Bildungstrends verstärkt auch ins Kultusministerium bringen kann. Diesen Gedanken nahm der ebenfalls beim Gespräch anwesende BNE-Beauftragte am Kultusministerium, der Regierungsschuldirektor Achim Beule, gerne mit: „BNE übersetze ich gerne mit ‚einfach machen‘“, so Beule. Man darf gespannt sein, welche Impulse sich aus diesem bundesweit ersten Treffen zwischen Vertreter*innen der Teachers for Future und der Spitze eines Kultusministeriums ergeben.

von links nach rechts: Marie-Luise Splitta, Thilo Schäfer, Theresa Schopper (Kultusministerin Ba-Wü), Timo Graffe, Nora Oehmichen