17/17 – läuft!

13. März 2022

Diversity in Freiburg, Klimagerechtigkeit in Nürnberg und eine nachhaltige Schülerfirma in Jena – die ersten drei Etappen unserer Tour durch alle Bundesländer waren einfach nur toll! Wir sind beeindruckt von den Gedanken, Ideen und dem Engagement der Schüler*innen und schon total gespannt auf die nächsten Stationen!! Weiter geht’s in Leipzig am Reclam-Gymnasium, wo das hochaktuelle SDG 16/“Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“ im Fokus steht. Auf unserem Insta-Account teachersforfuture.germany halten wir euch täglich auf dem Laufenden – schaut gerne rein! Nora & Timo

Weitere Infos, Fotos und die Anmeldung zur Abschlussetappe nun auch unter der Projektseite auf unserer Homepage!

17/17 Kickoff

12. Januar 2022

Heute war die KickOff-Veranstaltung für das 17slash17-Projekt mit Vertreter*innen der teilnehmenden Schulen aus allen Bundesländern. Neben gegenseitigem Kennenlernen und Vernetzung gab es einen spannenden Input von Stefan Rostock (Germanwatch) zu BNE2030 und dem Handprint-Konzept. Schön, dass ihr alle dabei wart!

Post von ganz oben – Reaktionen auf die Diensteid-Kampagne

15. Dezember 2021

Sowohl die – seit wenigen Tagen nicht mehr amtierende – Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, als auch die Präsidentin der Kultusminister*innen-Konferenz, Britta Ernst, haben auf unseren Offenen Brief zum Diensteid-Dilemma reagiert.
Beide bedanken sich für das Engagement und die Arbeit von Teachers for Future und heben die wichtige Rolle hervor, die Lehrer*innen im Kontext des klimapolitischen Diskurses innehaben.
„Lehrerinnen und Lehrer können bei der Moderation dieser Diskussionsprozesse einen wichtigen Beitrag leisten.“, heißt es von Anja Karliczek. „Ich bin Ihnen deshalb dankbar, dass Sie und der Verein ‚Teachers for Future“ das Augenmerk auf diese wichtigen Zusammenhänge lenken.“
Und die Präsidentin der KMK, die brandenburgische Kultusministerin Britta Ernst, bekräftigt: „Die Thematik dieser Aufgabe [des gesellschaftlichen Diskurses zum Klimawandel] ist nicht die eines Unterrichtsfachs, sondern stellt eine wichtige Querschnittsaufgabe aller Fächer dar.“
Das Dilemma der unterzeichnenden Lehrer*innen bleibt indessen bestehen und wird auch durch eine selbstredend dem Beutelsbacher Konsens verpflichtete Unterrichtsgestaltung nicht aufgelöst.
Dazu wäre eine Klimapolitik vonnöten, die dem Pariser Klimaabkommen wirklich Rechnung trägt. Auch wenn die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag einige Schritte in die richtige Richtung getan hat – für „deutlich unter 2 Grad“ reicht das noch nicht.

Teachers for Future e.V. im Gespräch mit der baden-württembergischen Kultusministerin Theresa Schopper

5. Oktober 2021

Anlässlich der Übergabe des Offenen Briefs zum „Diensteid-Dilemma“ an die baden-württembergische Kultusministerin Theresa Schopper am gestrigen UNESCO-Weltlehrer*innentag fand im Kultusministerium ein kritisch-konstruktiver Austausch zur Leitperspektive BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) statt.

In diesem Zusammenhang wurde eine Reihe von Wünschen und Vorschlägen ans Kultusministerium formuliert, die im Sinne eines „whole school approach“ die unterrichtliche Vermittlung von und die methodische Herangehensweise an BNE, das schulische Alltagshandeln und die Entwicklung von politischer Handlungskompetenz zum Ziel haben (Dokument mit Wünschen und Vorschlägen).

Theresa Schopper nahm sich rund eine Dreiviertelstunde Zeit, um mit der Delegation aus vier bei Teachers for Future engagierten Lehrer*innen, darunter auch die beiden Bundesvorsitzenden Nora Oehmichen und Timo Graffe, in einen Austausch zu gehen. Die Kultusministerin betonte die besondere Bedeutung, die die Leitperspektive BNE angesichts der Klimakrise habe, räumte jedoch auch ein, dass BNE, obschon seit 2016 im baden-württembergischen Bildungsplan quer durch alle Fächer verankert, noch nicht im unterrichtlichen Alltag aller Schulen angekommen sei. „Wir brauchen hier deutlich mehr Verbindlichkeit und konkrete Vorgaben, wie für die Umsetzung der Leitperspektive BNE an den Schulen Räume geschaffen werden können“, erklärt Marie-Louise Spitta, Lehrerin an einer Gemeinschaftsschule in Wutöschingen. Und Thilo Schäfer, Berufschullehrer aus Tübingen, wünscht sich deutlich mehr Fortbildungen für Lehrkräfte im Bereich BNE. „Damit Nachhaltigkeit auch im Sinne der politischen Bildung an unsere Schüler*innen vermittelt werden kann, brauchen wir neben mehr zeitlichen Ressourcen vor allem gut ausgebildete Lehrkräfte. Leider ist BNE auch in der Lehrer*innenausbildung bislang eher ein Add-On“, so Schäfer.

Für die Zukunft regen die Teachers for Future an, einen „Think-Tank BNE“ ins Leben zu rufen, der die unterschiedlichen Perspektiven und Bedarfe von Schulleitungen und Lehrkräften, ebenso wie die im Kontext von BNE und Globalem Lernen in den letzten Jahren entstandenen Bildungstrends verstärkt auch ins Kultusministerium bringen kann. Diesen Gedanken nahm der ebenfalls beim Gespräch anwesende BNE-Beauftragte am Kultusministerium, der Regierungsschuldirektor Achim Beule, gerne mit: „BNE übersetze ich gerne mit ‚einfach machen‘“, so Beule. Man darf gespannt sein, welche Impulse sich aus diesem bundesweit ersten Treffen zwischen Vertreter*innen der Teachers for Future und der Spitze eines Kultusministeriums ergeben.

von links nach rechts: Marie-Luise Splitta, Thilo Schäfer, Theresa Schopper (Kultusministerin Ba-Wü), Timo Graffe, Nora Oehmichen

Das Diensteid-Dilemma. Interview in zukunftmachtschule

22. Februar 2021

Jana und Nora im Interview zur Kampagne Diensteid-Dilemma beim Podcast zukunftmachtschule.