Arbeitsgruppen

Unsere Kernaufgaben und Projekte bearbeiten wir in Arbeitsgruppen. Jede Arbeitsgruppe hat Moderator:innen, die als Ansprechpersonen kontaktiert werden können. Es dürfen sich gerne auch nicht-Mitglieder aktiv an den Arbeitsgruppen beteiligen!

Fehlt dir eine Arbeitsgruppe? Dann bring‘ dich gerne ein und schlage dein Thema vor!

AG Öffentlichkeitsarbeit
Kontakt:

Ziel der AG ist es, durch Presse- bzw. Medienarbeit unser Wirken im schulischen Alltag für eine nachhaltige Zukunft an eine breite Öffentlichkeit zu bringen. Wir möchten den Unterricht sichtbar machen und unsere Projekte und Themen deutschlandweit in den Medien präsentieren. Zudem geht es neben dem Verfassen von Pressemitteilungen über Veranstaltungen der for-Future-Bewegung und unserem Mitwirken daran auch darum, sich zu bestimmten Themen zu positionieren und immer wieder auf die Zusammenhänge zwischen dem Bildungsauftrag der Bundesländer einerseits und den tatsächlich eher eingeschränkten Wirkungsmöglichkeiten im Schulalltag innerhalb eines stark strukturieren Schulsystems andererseits aufmerksam zu machen.

AG Lehrer:in sein im Anthropozän
Kontakt: Inga Feuser ()

Die multiplen, existenziellen Krisen unserer Zeit erfordern auch eine radikale Neuorientierung der Schule. Aus ihnen ergibt sich die Notwendigkeit von Bildung für nachhaltige Entwicklung, die sich als transformativ und politisch versteht. Die aktuellen Herausforderungen einer Bildung in Krisenzeiten überfordern unser Schulsystem und unsere Lehrkräfte, mit der Folge, dass junge Menschen sich mit ihren Ängsten allein gelassen fühlen und eine „Generation der Hoffnungslosen“ in den Schulen heranwächst. Zudem verhindert die allenthalben spürbare Erstarrung eine mutige Transformation des Schulwesens. BNE zeigt vielfältige Wege von Schulentwicklung auf: Unsere Schulen müssen wirkungsvoll unterstützt werden, als Gemeinschaften im Kleinen der großen Transformation der Gesellschaftlich vorangehen. 

Vor diesem Hintergrund wollen wir eine öffentliche Debatte darüber anstoßen, wie sich die Aufgaben von Schule und das Rollenverständnis von Lehrkräften im Anthropozän verändern und verändern sollten. Auf einer zweitägigen Tagung wollen wir Lehrkräfte aller Schularten einladen, im Austausch mit Schüler:innen und Studierenden und unter Einbeziehung der Bildungswissenschaft und der Zivilgesellschaft auf die drängenden Fragen und Herausforderungen Antworten zu finden.

Was bisher geschah:

AG #hochdruck
Kontakt: Nora Oehmichen ()

Es braucht radikale Veränderungen hin zu zu einer sozial-ökologisch gerechten Welt. Nach dem Vorbild der #Hochdruck Kampagne an Hochschulen wird in dieser AG erarbeitet, wie eine ähnliche Kampagne in Schulen aussehen könnte.

AG Fortbildungen
Kontakt: Jens Möller ()

BNE kann nur umgesetzt werden, wenn Lehrer:innen die nötige Expertise besitzen. Daher entwickelt diese AG derzeit eine modulare, überfachliche (Online-)Fortbildung, die je nach Zielgruppe angepasst werden kann. Weitere Module folgen…

Was bisher geschah:

AG BaWü Taskforce
Kontakt: Thilo Schäfer ()

Im Auftrag des Kultusministeriums hat das IBBW im Mai den Referenzrahmen Schulqualität BW für die Beteiligungsphase freigegeben. Er soll die „Qualität der schulischen Bildung“ verbessern, indem er ein „gemeinsames Verständnis davon [beschreibt], was gute Bildung ist“. Er soll „ein verbindlicher Kompass für eine datengestützte Qualitätsentwicklung des Schulsystems“ sein.

Als Teachers for Future fordern wir, dass alle Schulen zu nachhaltigen Lernorten werden. Wir vermissen im aktuellen Entwurf des Referenzrahmens eine Verankerung von BNE in fast allen relevanten Qualitätsbereichen. Die Erwähnung von nachhaltiger Bildung in einem Unterpunkt von Lehr- und Lernangebot reicht uns nicht aus, sie verfehlt sogar aktuell gewisse Schulformen. Es mangelt an übergreifenden Anknüpfungspunkten und an Zielen. Die AG BaWü Taskforce setzt sich dafür ein, dass BNE Teil des Referenzrahmens Schulqualität wird.

Was bisher geschah:

Inaktive Arbeitsgruppen

Diese AGs sind abgeschlossen oder wurden eingestellt. Eine schöne Fundgrube unserer vergangenen Arbeit.

AG Diensteid-Dilemma
Übergabe des Offenen Briefs zum „Diensteid-Dilemma“ an die baden-württembergische Kultusministerin Theresa Schopper – Oktober 2021

Alle Beamte geloben zu Beginn ihrer Laufbahn, die Inhalte und Werte des Grundgesetzes zu achten und sich für deren Schutz einzusetzen. Auch angestellte Lehrer:innen sind diesen Grundsätzen verpflichtet. Die großen Linien der Politik, etwa im Bereich „Schutz der natürlichen Grundlagen“ (GG Art. 20a), laufen dem jedoch überwiegend stark zuwider… Nach einem Jahr ging die Diensteid-Kampagne am 5. Oktober 2021 zu Ende. Über 2.000 Menschen haben den offenen Brief unterzeichnet, davon über 800 Lehrer:innen. Was bisher geschah: