Friedensbildung ist untrennbar mit einer nachhaltigen und gerechten Zukunft verbunden. Angesichts globaler Krisen, sozialer Spannungen und ökologischer Herausforderungen wird deutlich: Schulen sind zentrale Orte, um Kompetenzen für ein friedliches Zusammenleben zu stärken. Friedensbildung fördert Empathie, Perspektivwechsel und die Fähigkeit, Konflikte konstruktiv und gewaltfrei zu bearbeiten.
Wir unterstützt Lehrkräfte dabei, Friedensbildung als festen Bestandteil von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Unterricht zu verankern. Auf dieser Seite findest du vielfältige Angebote, die dabei helfen, Themen wie Gerechtigkeit, globale Verantwortung und demokratische Teilhabe altersgerecht und praxisnah zu vermitteln.
Bildungsangebote
Friedensbildung allgemein
Servicestelle Friedensbildung
Die Servicestelle ist Beratungs-, Vernetzungs- und Kontaktstelle für alle Schulen des Landes Baden-Württemberg sowie alle staatlichen, halb- und nicht-staatlichen Akteur:innen aus dem Bereich der Friedensbildung.
Ihre Aufgabe ist es, Friedensbildung fächerübergreifend in den Schulen des Landes zu stärken und damit fester in den Bildungsplänen zu verankern als es bisher der Fall ist. Es gilt, die bereits existierenden Angebote der Akteur:innen aus den Bereichen der Friedensbewegung und Friedenspädagogik sichtbarer zu machen und über sie zu informieren. Insbesondere Lehrer:innen soll damit der Zugriff auf thematische Materialien und Ressourcen vereinfacht sowie Beratung und Unterstützung bei ihrem Einsatz im Unterricht geboten werden.
Die Servicestelle selbst entwickelt neue Angebote, schafft Räume und Möglichkeiten zum Austausch und sorgt dafür, dass Friedensbildung weitergedacht und in konkrete Unterrichtskonzeptionen umgesetzt wird.
Das Trialog-Projekt ist ein multiperspektivisches Gesprächsformat über den Nahostkonflikt, das von Jouanna Hassoun und Shai Hoffmann initiiert wurde. Ausgehend vom Ausbruch des Krieges in Israel und in Gaza am 7. Oktober 2023 und den damit einhergehenden gesellschaftlichen Folgen, einschließlich der starken Emotionalisierung, widmet sich das Projekt der großen Herausforderung, das Thema im Raum Schule besprechbar zu machen.
Prävention von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus
Bildungsbausteine e.V.
Zentraler Bestandteil der Arbeit vom Verein BildungsBausteine e.V. ist die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus und anderen Ideologien der Ungleichwertigkeit. Die Teilnehmenden an den Workshops, Projekttagen, Seminaren und Fortbildungen sensibilisiert der Verein für gesellschaftlich geprägte Formen von Diskriminierung und Ausgrenzung. Von Diskriminierung Betroffene stärkt der Verein in ihren Handlungs- und Beteiligungsmöglichkeiten und versucht, geschützte Räume für einen Austausch untereinander zu schaffen. Mehrheitsangehörige werden zu einer Selbstreflexion über die eigenen Verstrickungen in gesellschaftliche Machtverhältnisse und ihre daraus resultierenden Privilegien (sowie der Suche nach Möglichkeiten, um diese Privilegien abzubauen) motiviert.
Als Teachers for Future Germany setzen wir uns für Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Demokratiebildung in der schulischen Bildung ein. BNE basiert auf den 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und beinhaltet grundlegende Zukunftskompetenzen wie Dialogfähigkeit, Diskursfähigkeit, Empathiefähigkeit und Kooperationsfähigkeit. Wir setzen uns für eine Bildungsarbeit ein, welche zur gesellschaftliche Partizipation ermutigt und Antisemitismus, Rassismus und Neokolonialismus entgegenwirkt.
Wir sind als Lehrkräfte dem Grundgesetz verpflichtet. Wir stehen folglich für die Wahrung der Grundrechte und die nationale Bindung an das Völkerrecht ein. Unsere Haltung ist im Grundgesetz und der Charta der Vereinten Nationen verankert und dem Nachhaltigkeitsziel 17 „Frieden und starke Institutionen“. Wir dürfen daher diesbezüglich nicht politisch neutral sein. Daher stellen wir uns hinter Amnesty International in deren Erkenntnissen und Beobachtungen zur Missachtung von Menschenrechten und internationalem Recht in Israel-Palästina.
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